Termine der Ausbildung Osteopathie an der OSS


Termine zum Start der Osteopathieausbildung am INFOMED Kursreihe OSS 2022


Termine der Osteopathieausbildung am INFOMED Kursreihe OSS 2021


Termine der Osteopathieausbildung am Berufskolleg Waldenburg seit November 2020



Termine der Osteopathieausbildung am INFOMED Kursreihe OSS 2020



Termine der Osteopathieausbildung am INFOMED Kursreihe OSS 2019



Termine der Osteopathieausbildung am INFOMED Kursreihe OSS 2017


Termine der Osteopathieausbildung am Berufskolleg Waldenburg Kursreihe OSS 2016



Termine der Osteopathieausbildung am INFOMED Kursreihe OSS 2015


 


Osteopathie Schule Scheuerer


Ausbildung in Osteopathie
Die Ausbildung zum Osteopathen an der OSS orientiert sich an den Inhalts- und Stundenvorgaben des Bundsverbandes für Osteopathie e. V. - BVO - www.bv-osteopathie.de.
Der Begründer der Osteopathie, Andrew Taylor Still, verstand in seiner Idee die Normalisierung aller Gewebe, die durch ihre komprimierende Krafteinwirkung zu einer „Abweichung in den Knochen“ führten. Der Ursprung des Wortes „Osteopathie“ stammt aus dem Griechischen: „osteon“ = Knochen und „pathos“ = Leiden.
Das Ziel der Osteopathie ist, mechanisch-, neuronal- oder vaskulär bedingte Veränderungen von Geweben im Körper festzustellen und die Harmonie des Gesamtorganismus und seiner Selbstheilungskräfte wiederherzustellen.
In der Geschichte der Osteopathie haben sich verschiedene Gebiete differenziert, die alle zusammen die Grundlage der Ausbildung an der OSS darstellen:
Cranio Sacrale Therapie - diese beschäftigt sich mit der Therapie der Rückenmarks- und Hirnhäute.
Viscerale Therapie - hierbei werden die Bindegewebsstrukturen im Bereich von inneren Organen behandelt.
Parietale Therapie - dieser Bereich der Osteopathie beschäftigt sich vor allem mit der Mobilisation der Gelenke.
Auch die Osteopathie hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt. So ist es für uns selbstverständlich, dass auch diese neueren therapeutische Richtungen innerhalb der Osteopathie an der OSS gelehrt werden. Hierzu zählen zum eine die Myofasziale- und zum anderen die Neurovaskuläre Therapie nach Lutz M. Scheuerer.
Diese noch neueren osteopathischen Techniken bilden eine hervorragende Ergänzung zum klassischen osteopathischen Therapieansatz und schließen eine große Lücke im Behandlungssystem der Osteopathie.
Die Osteopathieausbildung an der OSS beinhaltet neben der Möglichkeit unterschiedliche, erfahrene Osteopathie-Dozenten erleben und von ihnen lernen zu können, auch Einblicke - über den osteopathischen Tellerrand hinweg - in Bereiche wie Ernährungs-, Bewegungs- und lifestyle-Medizin.
Die Osteopathie ist ein medizinisches Behandlungssystem. Sie bedient sich zur Untersuchung und Therapie der Hände, wobei der Patient in seiner Ganzheit erfasst und analysiert wird. So erwartet den/die angehende/n Osteopathen/in eine umfassende praktisch orientierte, spannende und moderne Ausbildung. Die ganzheitliche Herangehensweise und die umfangreichen osteopathischen Inhalte erfordern eine intensive Ausbildung und viele Jahre praktische Übung und Erfahrung.
Fühlen will erst gelernt sein. Das, was Deine Hände schon gelernt haben wahrnehmen, muss zunächst verstanden werden. Daraus entsteht dann Behandlung.
Es ist zweifellos ein schönes Stück Weg zum Ziel Osteopathen/in. Wir, das Team der OSS, werden gerne mit Spaß und Engagement diesen Weg begleiten, motivierend zur Seite stehen und in jedem Kurs die Faszination Osteopathie weitergeben.


Umfang und Abschluss


Die Ausbildung zum Osteopathen an der OSS orientiert sich an den Inhalts- und Stundenvorgaben des Bundsverbandes für Osteopathie e. V. - BVO - www.bv-osteopathie.de und erstreckt sich derzeit über ca. 1.350 Unterrichtseinheiten.


Die Inhalte werden in 33 Kurseinheiten vermittelt. Hierbei werden die Kurse überwiegend in 4-Tageskursen durchgeführt, die, soweit möglich, immer von Donnerstag bis Sonntag stattfinden, wodurch die Notwendigkeit der Inanspruchnahme von Urlaubstagen für den Teilnehmer minimiert wird. Übersicht des Curriculums des OSS.


Am Ende eines jeden Ausbildungsjahres findet eine schriftliche und praktische Überprüfung statt. Das bestehen dieser "Jahresprüfungen" ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.


Die Abschlussprüfung besteht aus 4 Teilprüfungen, die den gesamten Ausbildungsinhalt umfassen.


1. Schriftliche Prüfung (Abfragen der anatomischen, physiologischen und biomechanischen Inhalte)


2. Technik Prüfung (Überprüfung der therapeutischen Techniken)


3. Differentialdiagnostik (Hier werden Grundlagen der Krankheitslehre überprüft, um sicherzustellen, dass Notfälle erkannt und notwendige ärztliche Maßnahmen eingeleitet werden. Ebenso werden Grundlagen in Pharmakologie und Laborkunde abgeprüft.)


4. Klinische Prüfung am Probanden (Der Prüfling muss an einem ihm unbekannten Patienten eine osteopathische Untersuchung durchführen und einen Befund erheben und einen entsprechenden Behandlungsplan erstellen können.)